Lexware Office im Detail
Lexware Office ist der moderne Cloud-Allrounder aus Freiburg, der speziell für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen entwickelt wurde. Die Stärke liegt in der intuitiven Bedienung: Wo andere Tools Menüs und Optionen ohne Ende bieten, führt Lexware dich mit einem klaren Dashboard und einer logischen Navigation durch Rechnungsstellung, Belegerfassung, Buchhaltung und Umsatzsteuer-Vorabanmeldung.
Besonders hervorzuheben ist die KI-gestützte Belegerkennung. Mit einer Trefferquote von über 98% erkennt Lexware Office Rechnungen, Quittungen und Kassenbons automatisch und bucht sie korrekt vor. Das spart täglich Minuten, die sich übers Jahr auf Stunden summieren. Die mobile App für iOS und Android erlaubt zudem, Belege direkt mit dem Smartphone zu fotografieren und hochzuladen – ideal für unterwegs oder den schnellen Kassenbon nach dem Mittagessen.
Für den Preis von 20,90 € pro Monat (Tarif M) ist alles enthalten, was ein Einzelunternehmer braucht: unbegrenzte Rechnungen, Online-Banking-Integration inklusive automatischem Kontenabruf, E-Rechnung nach XRechnung- und ZUGFeRD-Standard, und eine direkte Anbindung an mehr als 200 Banken über FinTS/HBCI. Wer später Mitarbeiter beschäftigt, kann den lexoffice Lohn-Tarif für die Lohnabrechnung zubuchen.
Der größte Trumpf von Lexware Office ist die Einfachheit. Du musst kein Buchhalter sein. Kein DATEV-Kürzel lernen. Keine Kontenrahmen auswendig können. Es ist der „Apple unter den Buchhaltungstools“ – es funktioniert einfach.
Sage im Detail
Sage ist der etablierte Traditionsanbieter aus Großbritannien, der im DACH-Raum vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) verbreitet ist. Anders als Lexware ist Sage ursprünglich aus der klassischen Desktop-Buchhaltung gewachsen und hat sich zur Cloud gewandelt. Das merkt man: Sage ist mächtiger, aber auch komplexer.
Mit einem Einstiegspreis von 19,90 € pro Monat (Tarif Sage Start) liegt Sage preislich sogar knapp unter Lexware. Allerdings ist der Funktionsumfang in dieser Einstiegsstufe reduziert. Die volle Leistung entfaltet Sage erst ab den höheren Tarifen mit erweiterten Controlling-Funktionen, integrierter Lohnabrechnung und Workflows für mehrere Benutzer. Der Onboarding-Prozess setzt teils Buchhaltungsgrundwissen voraus – das kann für absolute Anfänger eine Hürde sein.
Sages große Stärke ist die Nähe zum Steuerberater und zu DATEV. Wer mit einem Steuerbüro zusammenarbeitet, das auf DATEV setzt, wird bei Sage eine nahtlose Integration finden. Auch das Reporting ist auf einem professionelleren Niveau als bei Lexware: Liquiditätsplanung, Forderungsmanagement und ausführliche Auswertungen gehören dazu.
Für Unternehmen ab etwa 5 Mitarbeitern, die mehrere Benutzer gleichzeitig arbeiten lassen und eine integrierte Lohnabrechnung brauchen, ist Sage die robustere Wahl. Die API und Schnittstellen zu Drittsystemen sind umfangreicher, und die Individualisierungsmöglichkeiten gehen tiefer.
Unser Urteil
Gewinner: Lexware Office – Für die absolute Mehrheit der Selbstständigen, Freiberufler und Gründer im DACH-Raum ist Lexware Office die bessere Wahl. Die niedrigere Einstiegshürde, die KI-gestützte Belegerkennung mit exzellenter Trefferquote, die moderne App und der transparente Preis machen es zum idealen Buchhaltungstool für Einsteiger und Fortgeschrittene, die keine Lust auf unnötige Komplexität haben.
Sage ist die bessere Wahl, wenn du ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern führst, eine engere Steuerberater-Integration benötigst oder umfangreichere Controlling-Funktionen brauchst. Dann lohnt sich der höhere Einrichtungsaufwand.
Unser Tipp: Nutze Lexware Office für 30 Tage kostenlos und entscheide selbst, ob dir die Einfachheit zusagt. Die meisten Selbstständigen werden danach nicht mehr zu Sage wechseln wollen.