easyname im Detail

easyname mit Hauptsitz in Wien ist einer der bekanntesten Domain- und Hosting-Anbieter Österreichs. Das Unternehmen legt großen Wert auf einfache Bedienbarkeit – der Name ist hier Programm. Der Einstieg gelingt schnell: Eine .de-Domain kostet im ersten Jahr nur 0,99 €, und das Hosting startet bei 4,99 € pro Monat. Alle Tarife enthalten ein SSL-Zertifikat und eine WordPress-1-Klick-Installation, sodass auch Einsteiger ohne technische Vorkenntnisse in wenigen Minuten online sind.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal von easyname ist der Serverstandort in Wien. Für Kunden, die Wert auf österreichische Datenschutzstandards und kurze Latenzen im deutschsprachigen Raum legen, ist das ein starkes Argument. Die Bedienoberfläche ist modern und intuitiv – ideal für Freelancer, kleine Unternehmen und Privatpersonen, die keine Lust auf komplizierte Serverkonfiguration haben.

Der Support von easyname ist rund um die Uhr per Ticket und E-Mail erreichbar. Das reicht für die meisten Fälle aus, einen direkten Telefon-Support gibt es allerdings nicht. Wer einmal ein dringendes Problem hat und schnell eine Stimme braucht, könnte hier an Grenzen stoßen.

Auch bei den Verlängerungspreisen zeigt sich easyname nicht von seiner günstigsten Seite. Während die .de-Domain im ersten Jahr mit 0,99 € ködert, steigt der Preis bei Verlängerung auf 12 € pro Jahr. Das ist deutlich teurer als die Konkurrenz und sollte bei der Langzeitplanung unbedingt einkalkuliert werden.

checkdomain im Detail

checkdomain hat sich als preislich attraktive Alternative im DACH-Raum etabliert. Die .de-Domain gibt es bereits für 0,50 € im ersten Jahr, und mit 9,99 € pro Jahr ist auch die Verlängerung spürbar günstiger als bei easyname. Das Hosting startet bei nur 2,99 € pro Monat – ebenfalls rund 40 % unter dem Einstiegspreis von easyname. Gerade für preisbewusste Gründer und Selbstständige macht das einen großen Unterschied.

checkdomain bietet ebenfalls SSL inklusive und eine WordPress-1-Klick-Installation. Die Server stehen in Deutschland, was für die DSGVO-Konformität und datenschutzbewusste Kunden ebenfalls einwandfrei ist. Die Bedienung ist etwas weniger modern als bei easyname, aber nach einer kurzen Einarbeitungszeit problemlos zu handhaben.

Ein entscheidender Pluspunkt von checkdomain ist der Telefon-Support. Kunden erreichen den Support nicht nur per Ticket und E-Mail, sondern auch direkt telefonisch – und das ebenfalls rund um die Uhr. Gerade bei zeitkritischen Problemen (Domain-Ablauf, Ausfall der Website) ist das ein großer Vorteil gegenüber easyname. Wer schon einmal ein Wochenende lang auf eine E-Mail-Antwort warten musste, weiß diesen Unterschied zu schätzen.

Dazu kommt, dass checkdomain in den letzten Jahren sein Hosting-Portfolio kontinuierlich ausgebaut hat. Die Tarife sind flexibler skalierbar, und die Performance der Server – ebenfalls in deutschen Rechenzentren – kann sich im Test mehr als sehen lassen. Für die meisten Standard-Anwendungsfälle (WordPress-Blog, Business-Website, Onlineshop) ist checkdomain die rundum solidere Wahl.

Unser Urteil

Der Vergleich zeigt: Beide Anbieter liefern solide Domain- und Hosting-Dienstleistungen für den DACH-Markt. easyname punktet mit kinderleichter Bedienung und dem Österreich-Standort – ideal für alle, denen heimische Server und ein besonders sauberes Interface wichtiger sind als der allerletzte Euro.

checkdomain gewinnt diesen Vergleich jedoch klar. Die Gründe: Niedrigere Preise sowohl beim Einstieg als auch bei den Verlängerungen, günstigeres Hosting und der rund um die Uhr erreichbare Telefon-Support. Gerade die Verlängerungspreise sind ein entscheidender Faktor – eine Domain kauft man nicht für ein Jahr, sondern langfristig. Wer checkdomain wählt, spart auf Jahre gesehen bares Geld.

Unsere Empfehlung nach Priorität:

  • Preis & Wirtschaftlichkeit: checkdomain – günstiger in fast jeder Kategorie, insbesondere bei den Verlängerungen.
  • Support: checkdomain – Telefon-Service inklusive, bei easyname nur Ticket und E-Mail.
  • Service & Bedienung: easyname – einfachere Oberfläche, ideal für absolute Anfänger.
  • Serverstandort: easyname – Österreich statt Deutschland, relevant für Kunden mit Präferenz für heimische Rechenzentren.

Für die allermeisten Nutzer ist checkdomain der bessere Gesamtdeal. Wer auf den Österreich-Standort angewiesen ist oder maximale Bedienerfreundlichkeit sucht, kann aber auch bei easyname nichts falsch machen.