Viele Unternehmen starten mit Zapier – und bleiben dabei, obwohl Make für ihren Anwendungsfall deutlich günstiger und leistungsfähiger wäre. Wir erklären wann ein Wechsel Sinn macht.
Warum überhaupt wechseln?
Zapier kostet ab 19 $/Monat für 750 Tasks. Make bietet für 9 $/Monat 10.000 Operationen. Bei vergleichbaren Workflows kann Make 70-80% günstiger sein. Das klingt dramatisch – und ist es oft auch.
Wann Make die bessere Wahl ist
Du hast komplexe, mehrstufige Workflows
Zapiers lineare Struktur stößt schnell an Grenzen wenn Workflows Verzweigungen, Schleifen oder Fehlerbehandlung brauchen. Make’s visueller Editor wurde genau dafür gebaut.
Du verarbeitest viele Daten
Make’s Datenverarbeitungs-Funktionen (Filter, Aggregatoren, Iteratoren) sind deutlich mächtiger als die von Zapier. Wenn du JSON-Daten transformieren oder Arrays verarbeiten musst, ist Make klar überlegen.
Du willst Kosten sparen
Bei mehr als 1.000 Tasks/Monat wird Zapier teuer. Make ist konsistent günstiger – oft um Faktor 5-10.
Wann Zapier die bessere Wahl bleibt
Du nutzt eine Nischen-App die Make nicht unterstützt
Zapier hat 6.000+ Integrationen, Make nur 1.500. Wenn du eine spezifische DACH-Software oder ein Nischen-Tool integrieren musst, ist Zapier wahrscheinlich die einzige Option.
Du willst absolute Einfachheit
Für einfache Wenn-dann-Automatisierungen ist Zapier schneller eingerichtet. Die Lernkurve bei Make ist real.
Der Wechsel in der Praxis
Ein Wechsel von Zapier zu Make ist technisch machbar, aber mit Aufwand verbunden. Plant dafür 1-2 Stunden pro komplexem Workflow. Für einfache Zaps (Formular → E-Mail, etc.) ist der Wechsel in 15 Minuten erledigt.
Fazit
Wechsle zu Make wenn: Du mehr als 5 Automatisierungen nutzt, komplexe Workflows hast, oder jeden Monat über 50 $ für Zapier zahlst.
Bleib bei Zapier wenn: Du eine spezifische App-Integration brauchst die Make nicht hat, oder wenn dein Team sehr technik-scheu ist.